Der Luchs ist gleich nach dem Wolf und Bär die größte Raubkatze, die in Europa lebt. Die Wildkatzen wanderten nach Beendigung der Ausrottungsmaßnahmen nach 1960 in Westeuropa wieder ein und wurden auch gezielt angesiedelt. In einigen Gebieten erreicht der Luchs wieder seine ursprüngliche Populationsgröße. Den eurasischen Luchs kann man an seinen ausgeprägten Backenbart erkennen, den der Luchs in die verschiedenen Stellungen bringen kann. Mit den langen Pinseln an den Ohren verstärken Luchse die Fähigkeit Geräusche zu orten, dabei hören sie ein laufendes Reh in einer Entfernung von bis zu 500 Meter, eine Maus kann ein Luchs auf 50 Meter genau orten. Die Augen des Luchses sind, wie bei allen Katzenarten, sehr lichtempfindlich sowie das wichtigste und leistungsfähigste Sinnesorgan für die Beutejagd in der Dämmerung und bei Nacht. Bei der Beutejagd erreicht der Fuchs eine Geschwindigkeit von 70 kmh, dabei legt er zur Ergreifung seiner Beute nur Kurzsprints von zirka 20 Metern ein. Der Luchs schleicht sich an seine Beute heran und springt diese mit einem erstickenden und tödlichen Biss in die Kehle an. Die Beute wird in einem Versteck untergebracht, worauf der Luchs dann mehrmals zugreift um seinen Nahrungsbedarf von täglich zirka eins bis zwei Kilogramm Fleisch zu decken - Lynx on his sleeping place.
ISO400 - F6,3 - 1/200 s - 300 mm