| ||||||||
|
|
|
|||||||
|
Songpoet und Liedermacher Hans-Werner Brun begeistert mit handgemachter Musik.
Der Liedermacher und Songpoet Hans-Werner Brun gab am Samstagabend, den 7. Januar in Gustavsburg im kommunalen Kino Mainspitze, ein Konzert vor zirka vierzig Besuchern. Eingängige Melodien, gefühlvoll in Gesang verpackt von „Pommesduft am Rhein“ bis „Tante Lisbeth“, die Hans-Werner Brun dem Publikum vorspielte, sind reale und ausgedachte Geschichten, die aus eigener Feder entsprangen. Die in Hochdeutsch und teilweise mit Gernsheimer Dialekt gesungenen Texte handeln von erfüllter Liebe und dem Leben. Der musikalisch begeisterte, in Gernsheim geborene und lebende Songpoet, untermalte seinen sprachlichen Gesang mit verschiedenen Gitarren, die er selbst spielte. Eine sechssaitige, sowie zwölfsaitige Gitarre und eine Terzgitarre kann der Künstler sein Eigen nennen und versteht es damit gekonnt umzugehen. Mit der witzigen, stimmungsvollen und handgemachten Musik die begeistert, zeigt er, dass es auch ohne künstliche Instrumente und Töne geht. Die Besucher kamen nicht nur um seine Melodien zu hören, er erzählte auch zwei lustige Gedichte vom „Schwimmenden Schwein“ und dem „Frechen Frosch“. Hans-Werner Brun beendete sein Konzert mit einer musikalischen Liebeserklärung an die Heimat, für all diejenigen, die stark mit ihren Wurzeln verbunden sind. Die Texte des Hans-Werner Brun handeln von erfüllter Liebe, von Menschen, Tieren, Verbundenheit zur Natur und von Heimweh. Es sind rückblickende Lieder, die auf eigenen Erfahrungen und Fantasien beruhen. Auch wenn einige Songtexte moralisch mit dem Finger zeigen, so ist er dennoch kein Moralist. Er lebt mit zwei Katzen zusammen, so bleibt es nicht aus, dass er auch über diese hochsensiblen Tiere Lieder schreibt. Er verriet, dass er bei der Renovierung seiner Dusche, die nicht so recht vorangehen wollte, inspiriert wurde und dabei das Lied „Duschkabinenkapitän“ entstand. Der Songpoet lebte fast 20 Jahre in Berlin und Hannover, bis ihn das Heimweh packte und er in seine Heimat zurückzog. Seit 1991 schreibt und trägt der Gernsheimer die Lieder seinem Publikum vor, woran Reinhard Mey sich erfreuen würde. Vor dieser Zeit spielte er bereits in Vorgruppen und gab sein Talent zum Besten. Er spielt überall dort, wo er engagiert wird, doch momentan liegt der Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet. Am zweiten Juni, im Cafe Extra in Büttelborn, findet das Stück Sommernachtsgeflüster statt. Eine nicht nur romantische Beziehungsreise mit Hans-Werner Brun und Birgit Weinmann, eine Partnerin, mit der er zusammen dieses musikalische und literarische Kabarett gestaltet.
Termine und Konzertdaten (Terminkalender): 17.03.2006 Kunstgalerie Büchnerhaus Riedstadt - Feuer Alter Zeit: Aus der Sicht eines Mannes im besten Alter erzählt Songpoet H-W. Brun in seinen Liedern mit einem Augenzwinkern vom Leben und der Liebe. 02.06.2006 Cafe Extra Büttelborn - Sommernachtsgeflüster: Ein Mann, eine Frau, ein lauer Sommerabend. Optimale Voraussetzungen für eine reizvolle Atmosphäre! Fragt sich nur für welche Reize. Während ihm der Sixpack reicht um in Stimmung zu kommen, kann sie sich vorher stundenlang mit dem richtigen Ambiente befassen. Und obwohl sie eindeutig fordert, dass auch der Mann um die Fünfzig sich endlich den geltenden Regeln des (Mode-)Zeitgeistes stellen sollte, will er weiter davon träumen einfach nur pur die Krönung der Schöpfung zu sein. Wenn das Sommernachtsgeflüster startet, hat H-W. Brun vor so manche Glut zu schüren, während B. Weinmann ihrer Überzeugung treu bleibt, dass Mann sich damit einfach nur neben das Nest legen kann. 02.07.2006 Büchnerhaus Riedstadt-Goddelau - Sommer, Sonne, Sinnesreize - zu diesen und vielen anderen Themen hat der Liedermacher Hans-Werner Brun einiges in seinem musikalischen Reisegepäck. Mal erzählt er augenzwinkernd aus der Sicht des Mannes im besten Alter, dann wieder beschreibt er die landschaftlichen Reize des Rieds. Mit Charme und Humor nimmt er die eigenen kleinen Schwächen auf die Schippe und verschließt sich auch nicht vor den großen Fragen des Lebens. 04.11.2006 Kunstgalerie Büchnerhaus Riedstadt - Loveletter (von A.R. Gurney): Melissa (Birgit Weinmann) und Andrew (Hans-Werner Brun) lernen sich als Kinder kennen und beginnen einen Briefwechsel, der sich über fünf Jahrzehnte fortsetzt. Auf eine ungewöhnlich lebendige Art und Weise verbinden die beiden dabei ihr unterschiedliches Leben und Erleben, bauen eine faszinierende Spannung auf und ziehen ihr Publikum unweigerlich in ihren Bann.
<><Zur Homepage von Hans-Werner Brun><> 22.01.2006 Muehlstein |
|||||||