Bilder vom Frankfurter Zoo - Zoo-Animals

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Fledermäuse, Borstenhörnchen, Makrelenhai, Amurleopard, Himalaya-Panda und weitere Tiere möchte ich Ihnen in dieser Fotoserie zeigen. Die Tierbilder wurden meist mit einem Teleobjektiv gemacht. Besuchen Sie auch die Webseite des Frankfurter Zoo's. Ein fantastischer Zoo mit beeindruckenden Tieren und einer tollen Internetpräsenz. Ohne die Zoo- Wild und Tiergehegen, wären viele der exotischen Tiere heute ausgestorben. Für manche der aufgefangenen Tiere wird sogar versucht eine Bestandssicherheit zu schaffen, um diese dann wieder in freier Wildbahn anzusiedeln.

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Artikel Malaienbär Ein Artikel über den Malaienbär, Ursus Malayanus
Eine Raubtierart der Familie der Bären.

Malaienbär Der Kleinste aller Großbären ist der Malaienbär (Ursus Malayanus), er erreicht eine Körperlänge von zirka 1,40 Meter, dabei hat er einen sehr kurzen Schwanz, der maximal 10 Zentimeter lang wird. Das Gewicht beträgt zirka 22 bis 65 Kilogramm, wobei die männlichen Malaienbären gewichtiger sind als die weiblichen Artgenossen. In den tropischen Regenwäldern Südostasiens, von Burma bis Borneo, ist der kleine Bär beheimatet, dabei ist der Bestand durch die Biotopzerstörung „Abholzen der Regenwälder“ stark gefährdet. Malaienbären halten keine Winterruhe und sind Einzelgänger. Es wird vermutet, dass die Bären in Indien ausgestorben sind und in China kurz vor der Ausrottung stehen. Besondere Merkmale des Malaienbärs, auch als Sonnenbär bekannt, sind die lange Zunge, die spitzen sichelförmigen Krallen und die nackten Sohlen der Tatzen. Der Malaienbär besitzt ein kurzes schwarzes Fell mit einer gelblichen und halbmondförmigen Zeichnung auf der Brust.

Ursus MalayanusDie nachtaktiven Tiere sind hervorragende Kletterer, weshalb man sie am Tage mit viel Glück schlafend oder beim Sonnenbaden in Baumnestern, die sie sich aus abgebrochenen und verbogenen Ästen gebaut haben, entdecken kann. Der Malaienbär ist ein Allesfresser und sucht selbst in schwindelerregender Höhe in Baumkronen nach Nahrung. Auf seinem nächtlichen Speiseplan stehen verschiedene Früchte, Kokosnüsse, Honig, Insekten und kleinere Wirbeltiere. Um an Insekten oder Honig zu gelangen reißen sie mit ihren sichelförmigen Krallen die Baumrinde mühelos ab. Mit seiner langen Zunge gelangt er nun problemlos an den Honig. Bei Tierbauten halten sie ihre großen Pranken hinein um diese später abzulecken, wenn genügend kleine Insekten auf die Pfoten geklettert sind.


Da man nur wenig gesicherte Informationen über den in Freiheit lebenden Malaienbär besitzt, geht man davon aus , dass sich die Fortpflanzung der Bären in menschlicher Obhut genauso verhält wie in Freiheit. Die Paarung findet das ganze Jahr über statt und nach drei Monaten Tragezeit bringt das Weibchen ein bis zwei Junge zur Welt. Diese Malaienjungen wiegen bei ihrer Geburt rund 300 bis 350 Gramm, sind nackt, hilflos und ihre Augen sind noch fest verschlossen. Die kleinen Bärenjungen öffnen erst nach zirka vier Wochen ihre Augen und nach weiteren vier Wochen begleiten sie bereits ihre Mutter, die sie meist trägt, auf den nächtlichen Wanderungen nach Beute. Mit 15 Wochen erlangen sie die Fähigkeit zu klettern und bleiben solange bei der Mutter bis sie ausgewachsen sind, dabei erreichen die Malaienbären ihre Geschlechtsreife zwischen drei und vier Jahren. Der älteste bekannt gewordene Malaienbär erreichte in menschlicher Obhut ein Alter von 31 Jahren. Man vermutet dass die in Freiheit lebenden Tiere ein Höchstalter von nicht einmal 25 Jahren erreichen.

Gefährlichstes RaubtierDie Kleinbären werden durch den Menschen gejagt, da sie enorme Schäden an Plantagen anrichten. Dazu kommt, dass der Bär das gefährlichstes Raubtier in Südostasien ist, was bedeutet, dass er, sobald er sich in der Nähe von Dörfern zeigt, erschossen wird. Das größte Problem ist allerdings die traditionelle und chinesische Naturheilkunde, die dem Bären heilende Kräfte in einigen Körperteilen, wie die Gallenblase, zusprechen. Besonders beliebt ist in Japan die Gallenblase des Malaienbären, da sie angeblich die Manneskraft stärkt. Die Wirkung konnte medizinisch nicht nachgewiesen werden, aber der Aberglaube ist leider stärker und führt unweigerlich zur Ausrottung der kleinen Bärenart. Einige Staaten haben zwar das Artenschutzabkommen unterschrieben, womit der Handel mit den Malaienbären untersagt ist, aber dennoch nicht alle. Die Populationsgröße der Malaienbären ist unbekannt, da aber weiterhin Jagd auf die Tiere betrieben wird, kann man davon ausgehen, dass sie von Jahr zu Jahr geringer wird. Einige Menschen in Ostasien haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Malaienbär groß zu ziehen, um ihn dann bei Erreichen eines bestimmten Alters zu schlachten. Nach dem Schlachten werden die verwertbaren Körperteile verkauft und sind teilweise in der chinesischen Medizin wieder zu finden.

Zoo Frankfurt Zum Anfang des Artikels über den Malaienbär, Sonnenbär.

 
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