Bilder von Trier an der Mosel, der ältesten Stadt Deutschlands.

Trier an der Mosel Direkt zur BilderSerie.

Nur einige Kilometer von Luxemburg entfernt, liegt die faszinierende Stadt Trier an der Mosel und ist eine Reise wert. Es gibt verschiedene und sehr gut erhaltene Sehenswürdigkeiten wie die Porta Nigra, das Palais Walderdorff oder den Petrusbrunnen auf dem Marktplatz. Die Aussicht über Trier und die Umgebung von der Mariensäule ist beeindruckend.

 

Trier an der Mosel

Trier, älteste Stadt DeutschlandsDie älteste Stadt Deutschlands gelangte durch Julius Cesär unter römische Herrschaft und wurde von Kaiser Augustus wohl 17 v. Chr. gegründet. Die weitgehende Romanisierung von der Stadt Trier, lateinisch Augusta Treverorum (Augustusstadt der Treverer), ist in der langen Zugehörigkeit des römischen Reiches zu finden. Durch den gesicherten Frieden durch die Römer boten sich den Trierern hervorragende Wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten. Die Exportchancen durch Wein, Getreide und Textilien durch die südlichen Flussverbindungen von Mosel, Saone und Rhone und vor allem die Versorgung der Städte und Truppen an den Flüssen, war für die Trierer sehr vorteilhaft. Die vordringenden Germanen und die Bürgerkriege bereiteten während der Blütezeit dem Römerreich ein jähes Ende. Die Krise wurde überstanden und bis zum Ende des 4. Jahrhunderts war Trier die Verwaltungszentrale des römischen Westens und Kaiserresidenz. 306-337 wurde Trier größtenteils durch Konstantin des Großen christlich. Trier wurde mehrmals von den Germanen im 4. und 5. Jahrhundert, während der Völkerwanderungen, zerstört. Ende des 5. Jahrhunderts gelangte Trier in die Herrschaft der fränkischen Merowinger. Die heutige Straßenführung wurde im Jahr 882, nach der Zerstörung durch die Normannen, geschaffen. Die Hälfte des römischen Gebietes von Trier wurde im 12./13. Jahrhundert mit einer Mauer umschlossen. Trier erlebte unter Erzbischof Balduin im 14. Jahrhundert eine Glanzzeit. In der Folgezeit geriet Trier in eine lange Phase des Niederganges, gefolgt von Kriegen und Besatzungen. Im Jahre 1794 erfolgte der Anschluss an Frankreich und im Jahre 1815 nach der Niederlage von Napoleon wurde Trier zur preußischen Rheinprovinz. Der Wirtschaftsaufschwung wurde durch den ersten Weltkrieg unterbrochen. Im zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Altstadt zerstört. Trier ist seit 1970 Universitätsstadt sowie Bezirkshauptstadt und Verwaltungssitz des Landkreises Trier-Saarburg. Trier war bis 1999 die größte französische Garnisonsstadt außerhalb Frankreichs. Das römische Trier mit den vielen historisch Gebäuden und Sehenswürdigkeiten ist ein Beliebtes Ziel für Besucher aus nah und fern. Ebenfalls erwähnenswert ist die Landesgartenschau auf dem Petrisberg. Partnerstädte von Trier: Ascoli Piceno (Italien), Metz (Frankreich), Pula (Kroatien), Hertogenbosch (Niederlande), Gloucester (Großbritannien), Fort Worth (Texas), Weimar. Sehenswürdigkeiten von Trier: Porta Nigra, Kirche St. Maximin, Kirche St. Paulin, Dreikönigenhaus, Judengasse, Hauptmarkt, Dom und Liebfrauenkirche, Kurfürstliches Palais, Kaiserthermen, Amphitheater, Synagoge, Barbarathermen, Römerbrücke, Mariensäule, Tempel am Moselufer, Karl-Marx-Haus, St. Irminen, Schloss Monaise und weitere.

Porta NigraDas Stadttor im Norden wurde um 160 n. Chr. erbaut und ist das einzige von fünf Stadttoren welches das Mittelalter überstand. Die Porta Nigra wurde zu Ehren des Heiligen Simeon in eine Kirche umgebaut, so konnte das Stadttor bis in die heutige Zeit erhalten bleiben. Durch zahlreiche Wunder nach dem Tod des Pilgerfahrers Simeon, der sich in der Porta Nigra eine Eremitenklause einrichten ließ und sich darin einschloß wie ein Verstorbener, wurde das Stadttor zwischen den Jahren 1036 bis 1042 zu einer doppelgeschossigen Stiftskirche (Simeonstift) umgebaut. Eine Apsis wurde durch Erzbischof Albero im Jahre 1150 angebaut. Alle nachantiken Änderungen wurden durch Napoleon im Jahre 1804, bis auf die Apsis, entfernt. Durch die Witterungseinflüsse wurden die Steine des Gebäudes mit den Jahren dunkler.

Marktplatz in TrierPetrusbrunnen TrierDer Marktplatz in Trier wurde als solches mit der Errichtung des Säulenkreuzes im Jahre 958 n. Chr. genutzt. Das Marktkreuz symbolisiert den Mittelpunkt der Stadt. Das Original ist im städtischen Museum zu finden. Der trapezförmige Marktplatz entwickelte sich im laufe des Mittelalters. Im Jahre 1430 entstand ein multifunktionales Gebäude welches als Festhaus, Empfangshaus, Gefängnis, Ratsschenke, kommunale Kanzlei und Archiv diente. Im Jahre 1595 wurde durch den Bildhauer Hans Ruprecht Hoffmann der Petrusbrunnen am Marktplatz errichtet als der Erzbischof die Stadt dominierte. Diese Dominanz spiegelt sich im Brunnen wieder mit den vier Kardinaltugenden Gerechtigkeit, Klugheit, Mäßigkeit und Starkmut. Diese richten sich mit mahnender Inschrift an die Bürger der Stadt. Auf dem Marktplatz sind sehr schöne barocke Gebäude und Fachwerkhäuser zu sehen.

Dom LiebfrauenkircheDom und Liebfrauenkirche: Bischof Egbert begann eine Renovierung des Domgebäudes nach dem Nomannenüberfall im Jahre 882. Durch seinen Tod kam die Renovierung zum erliegen. Die Renovierung wurde durch Erzbischof Poppo weitergeführt. Dieser ließ auch einen neuen Westteil mit einer wundervollen Fassade errichten. Die Neuerrichtung des Westteils mit einer wundervollen Fassade, welche er errichten ließ, konnte Erzbischof Poppo nicht mehr miterleben. Im 16. Jahrhundert wurde der südwestliche Turm des Trierer Domes erhöht um die Kirche Sankt Gangolf zu übertreffen. Unter zahlreichen Reliquien wurde auch der Heilige Rock Christi in der Reliquienkammer des Hochaltars eingeschlossen. Der gesamte Trierer Dom wurde Anfang des 13. Jahrhunderts eingewölbt und zu einer doppelchörigen Kirche umgestaltet. Seit dem 10. Jahrhundert wurde der Dom zu einer Grablege der Trierer Bischöfe. Der Neubau der Liebfrauenkirche und des Domkreuzganges sind wohl auf das Jahr 1235 unter dem Erzbischof Theoderich von Wied zurückzuführen. Im inneren des Domes wurden größere barocke Umgestaltungen im 17. Jahrhundert vorgenommen. Der Dom wurde nach einem Dachstuhlbrand im Jahre 1717 renoviert, wobei die gotischen Gewölbe der Seitenschiffe entfernt und ein Querschiff angelegt wurde. Von 1960 bis 1974 mussten Renovierungen wegen statischer Schäden durchgeführt werden.

Ende des dritten Jahrhunderts wurde die Errichtung der Kaiserthermen in Angriff genommen. Diese Badegelegenheit für die Bürger Triers wurde jedoch nie fertig gestellt. Die Ruine wurde nach der Jahrhundertmitte umgestaltet, so wurden bereits eingebaute Badebecken und der Rohbau des Kaltbadesaales wieder entfernt. Die Bedienungsgänge wurden mit Bauschutt gefüllt und der westliche Hof stark vergrößert. Eine Badegelegenheit, wie sie bei den damaligen Militäranlagen vorkamen, wurde neben dem Warmbadesaal (Caldarium) errichtet. Es wird vermutet das die Kaiserthermen als Kaserne für die kaiserliche Leibgarde genutzt wurde, da die Räumlichkeiten und der Hof einen Platz für zirka 1000 Menschen und deren Pferde aufwies.

AmphitheaterIm Süden und Norden besitzt das Amphitheater je einen Haupteingang, wodurch die Arena, welche eine Größe von 70 x 49 Meter misst, erreicht werden kann. Vom Westen her ist es möglich die Arena durch zwei weitere Eingänge zu erreichen. Baugleiche Amphitheater besitzen teilweise die dreifache Menge an Eingängen. Für dieses Trierer Amphitheater sind ungewöhnlich wenige Eingänge vorhanden, daher ist anzunehmen dass das Theater gleichzeitig als Stadttor und Stadtgraben genutzt wurde. Zirka 20.000 Zuschauer konnte das Theater aufnehmen, die sich an verschiedenen Kämpfen ergötzten. Auf der Westseite der Umfassungsmauer der Arena befinden sich Nebenräume in denen die Gladiatoren auf Ihren Auftritt warteten. Die Arena ist weiträumig unterkellert. Hier befand sich einst ein Bühnenaufzug, der die Dramaturgie zur damaligen Zeit steigern sollte.


Trier an der MoselTrierer DomSonnenuntergang Trier

Beim linken Bild sehen Sie einen traumhaften Aus- und Rundumblick von der Mariensäule über Trier an der Mosel und die umliegenden Ortschaften. Die Bildmitte zeigt den Trierer Dom mit Liebfrauenkirche, verdeckt von der Kirche Sankt Gangolf und am Ende wurde einer von vielen Sonnenuntergängen über das wahrhaft schöne, idyllische und reizvolle Trierer Umland fotografisch festgehalten.



Artikel über Trier Zum Anfang des Artikels

 
In dieser Fotokollektion befinden sich 31 Bilder.Back - Zurueck zum Bildarchiv
CRW4295-Porta-Nigra.jpg CRW4297-Uebergang-Porta-Nigra.jpg CRW4299-Simeonstift.jpg CRW4301-Porta-Nigra-in-Trier.jpg CRW4304-Trierer-Dom.jpg CRW4309-Palais-Walderdorff.jpg
Porta Nigra Porta Nigra Simeonstift Porta Nigra in Trier Trierer Dom Palais Walderdorff
CRW4315-Dom-in-Trier.jpg CRW4317-Innenhof-Dom-Trier.jpg CRW4318-Grablege.jpg CRW4319-Trierer-Dom.jpg CRW4322-Detailbild-Trierer-Dom.jpg CRW4324-Orgel-im-Trierer-Dom.jpg
Dom in Trier Dom Innenhof Grablege Grabanlage und Dom Detailaufnahme Gigantische Orgel
CRW4325-Renovierung-Trierer-Dom.jpg CRW4328-Petrusbrunnen.jpg CRW4329-Trierer-Marktplatz.jpg CRW4332-Enge-Gaenge-Kaiserthermen.jpg CRW4333-Unterirdische-Kaiserthermen.jpg CRW4336-Kaisertherme-in-Tier.jpg
Detailansicht Petrusbrunnen in Trier Trierer Marktplatz Kaiserthermen mit verdammt enge Gaenge Unterirdische Gänge Kaisertherme - Unterirdische Gaenge
CRW4339-Arena-Amphitheater.jpg CRW4340-Amphitheater-in-Trier.jpg CRW4341-Westlicher-Eingang.jpg CRW4344-Amphitheater-Unterkellerung.jpg CRW4353-Blick-auf-Trier.jpg CRW4354-Kaiser-Wilhelm-Bruecke.jpg
Amphiteater - Die Arena Amphitheater in Trier Westlicher Eingang zum Trierer Amphitheater Die Unterkellerung des Amphitheaters Trier und St. Irminen - Tolle Aussicht Kaiser Wilhelm Bruecke und Trier
CRW4357-Trier-an-der-Mosel.jpg CRW4358-Dom-Liebfrauenkirche-Gangolf.jpg CRW4359-Basilika-Palastaula.jpg CRW4361-Anlegestelle-Kaiser-Wilhelm-Bruecke.jpg CRW4362-Roemerbruecke-Basaltpfeiler.jpg CRW4402-Moseltal-Daemmerung.jpg
Trier an der Mosel - Panoramabild Dom, Liebfrauenkirche, St. Gangolf Basilika - Palastaula Kaiser Wilhelm Bruecke mit Anlegestelle Roemerbruecke mit gigantischen Basaltpfeilern Moseltal mit roetlichem Himmel
CRW4403-Landschaftsbild-Trier.jpg
Landschaftsbild vom Moseltal