Bilder von Bad Muenster am Stein - Ebernburg

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In dieser Fotoserie können Sie Bilder von und rund um Bad Münster am Stein sehen. Bad Münster am Stein ist ein anerkannter heilklimatischer Kurort in Rheinhessen. Die Burgruine Rheingrafenstein befindet sich auf dem Teufelsblick. Von hier aus hat man eine beeindruckende Aussicht über Rheinhessen. Der Rotenfels, welcher nicht zu übersehen ist, ist die höchste Steilwand nördlich der Alpen. Die Ebernburg, das Kurhaus und die Salinen sind nur einige von vielen Sehenswürdigkeiten.

 

Bad Muenster am Stein - Ebernburg BAD MüNSTER AM STEIN - EBERNBURG.

Bad Muenster am Stein vom TeufelsblickDer heilklimatische Kurort Bad Münster am Stein liegt am Fuße der Ebernburg umgeben von Wäldern, Weinbergen, Felsen und der Nahe. Der Rheinland-Pfälzische Ort wurde erstmals im Jahre 1200 urkundlich erwähnt. Durch zahlreiche Bombenangriffe wurde die Ortschaft im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. Im Stadtteil von Bad Münster am Stein liegt unübersehbar, auf der gegenüberliegenden Seite der Nahe, die Burgruine Rheingrafenstein auf einem 136m hohen Porphyrfelsen. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut und Ihre Besitzer waren die Herren vom Stein, später Wild- und Rheingrafen. Die Burg Rheingrafenstein wurde 1689 durch die französischen Truppen von Ludwig dem XIV gesprengt. Die Burgruine ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Muenster am Stein. Die Ortschaft Bad Münster bestand damals aus nur sehr wenigen Häusern. Man betrieb eine Fischerei, Landwirtschaft und den Abbau von Kupfer. Die Salzgewinnung und die Kur kam erst Ende des 15. Jahrhunderts hinzu. Das Heilbad im Luftkurort erlebte durch den Bau der Rhein-Nahe-Eisenbahn im Jahre 1859, sowie der Alsenzbahn im Jahre 1871 einen grossen Aufschwung. Die Verbandsgemeinde Bad Muenster am Stein - Ebernburg besteht seit dem 7. November 1970. Sehenswürdigkeiten um und bei Bad Münster am Stein sind die Burgruine Rheingrafenstein, die Ebernburg, der Rotenfels, die Salinen und Gradierwerke und viele weitere. Zu Bad Münster am Stein - Ebernburg gehören die Ortsgemeinden: Altenbamberg, Duchroth, Feilbingert, Hallgarten, Hochstätten, Niederhausen, Norheim, Oberhausen und Traisen.

Das Kurmittelhaus im KurparkDer Kurpark: Das im barocken Stil 1910 errichtete Fachwerkhaus mit den drei Heilquellen in der Brunnenhalle befindet sich im südlichen Teil des Kurparks. Sehr gute Erfolge werden durch die Radontherapie, durch die weltweit einzigartige Verabreichung von den Radonquellen, erzielt. Behandlungsmethoden der Radontherapie sind rheumatische, chronische und subakute Erkrankungen der Gelenke, Muskeln und Nerven. Das Salinental erstreckt sich über 3km Länge von Bad Münster am Stein bis nach Bad Kreuznach mit 13 Gradierwerken und gilt als größtes Freiluftinhalatorium in Deutschland. Ein Gradierwerk erhöht die Sole "Salz-Wasser-Lösung" durch das natürliche Verdunsten durch Wind und Sonne. Die Verunreinigungen der Sole setzen sich in den Reisigbündeln ab, welche sich als Dornstein bemerkbar machen. Der Dornstein sind die braunen oder grauen Krustenbildungen an den Gradierwerken.

Burgruine Rheingrafenstein Bruecke zur Burgruine Rheingrafenstein Burg Rheingrafenstein, Teufelsblick: Laut einer Sage wurde die Burg von einem Teufel in nur einer Nacht erbaut. Mit dem Burgherren der Kreuznacher Kauzenburg beschloss er einen Handel. Der am nächsten Morgen aus dem Burgfenster schaute, dessen Seele sollte der Teufel als Lohn bekommen. Der Handel wurde beschlossen und der Teufel erbaute die Burg. Die Frau des Burgherren kam auf die Idee die Kappe des Burggeistlichen auf einen Eselskopf zu setzen und dieser sollte dann aus dem Burgfenster schauen. Der Teufel schon ganz ungeduldig sah am nächsten morgen jemanden durch das Burgfenster schauen. Der Teufel packte hastig den vermeintlichen Priester, und stürzte dessen Körper in die Tiefe. Als anstelle der Pfaffenseele eine Eselsseele dem zerschmettertem Leibe entwich war die Wut des Teufels so groß das er davon zog und nie mehr zurück kehrte. Um an die Burgruine zu gelangen gibt es mehrere Möglichkeiten. In Bad Kreuznach folgt man der Ausschilderung Sternwarte. An der Sternwarte selbst gibt es eine Parkmöglichkeit. Von hier aus ist es ein idyllischer zirka 30 minütiger Fußmarsch, durch anfangs lockeren Waldboden, der allerdings immer steiniger wird, zur Burgruine. Gutes Schuhwerk ist eine Voraussetzung, denn der ansteigende Rückweg auf dem Geröllgestein ist anstrengend. In Bad Münster selbst kann man mit der handgezogenen Fähre über die Nahe zum Fuße der Burgruine übersetzen. Einen 136m hohen und steilen Aufstieg heißt es nun zu überstehen. Dieser Aufstieg wird mit einer atemberaubenden Aussicht auf Bad Münster am Stein, die Ebernburg, die Nahe und die umliegenden Ortschaften belohnt.

EbernburgDie Ebernburg: Die Handelsstraßen von Mainz, Trier, Zweibrücken und Kaiserslautern kreuzten den Punkt der Ebernburg und führten über die Höhenwege nach Bingen und in den Hunsrück zu den wichtigen Handelszentren am Rhein. Die Burg soll von den Saliern im 11. Jahrhundert erbaut worden sein, allerdings gibt es hierzu keinerlei Beweise. Die Ebernburg war im Jahre 1214 im Besitz vom Grafen von Leiningen. Bei der Teilung im Jahre 1237 wurde die Burg zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Für kurze Zeit ging die Ebernburg im Jahre 1313 in den Besitz der Raugrafen von der Altenbaumburg über, welche sie an den Grafen von Sponsheim im Jahre 1347 erst verpfänden und im Jahre 1381 verkaufen mussten. Als sein Nachfolger Graf Johannes V. starb, fiel die Grafschaft Sponheim und die Ebernburg ging an die Kurpfalz, Baden und Veldenz. 1448 ging die Besitzergemeinschaft zu vier Fünfteln an Reinhard von Sickingen. Das letzte Fünftel bekam im Jahre 1482 Reinhards Sohn Schweikhard durch den pfälzischen Kurfürsten wegen Verdienste als kurpfälzischer Amtsmann. Vor religiösen Verfolgern beherbergte Franz von Sickingen zur Lutherzeit im 15. Jahrhundert einige Reformatoren in der Burg. So wurde diese bekannt unter "Herberge der Gerechtigkeit". Im Jahre 1523 begannen zur Eroberung der Ebernburg, welche von Ernst Schenk von Dautenberg verteidigt wurde, heftige kriegerische Aktionen. Nach 5 Tagen kriegerischer Handlung gab es eine übernahmeverhandlung, die am 6. Tag abgeschlossen wurde. Die Kriegsheere von Trier und Hessen zogen ab und der Pfalzgraf Ludwig V. ließ die Ebernburg anzünden. Die Ebernburg sowie die Burg Nannstein und die Hohenburg wurden im Jahre 1542 den Sickingern zurückgegeben. Nach dem Wiederaufbau der Ebernburg durch Franz Conrad, der im Jahre 1625 verstarb, ging die Burg an seinen ältesten Sohn Johann Schweikhard. Im 30 jährigen Krieg im Jahre 1610 wurde die Burg von den Franzosen, unter dem weimarischen Offizier Reinhold von Rosen, eingenommen. Dem Markgrafen von Baden gelang es im Jahre 1697 die Burg von den Franzosen zurückzuerobern. Die Ebernburg wurde in den Revolutionskriegen 1789 stark beschädigt. Im Jahre 1812 erwarb die Gräfin Lauer die Ebernburg. Heute ist die Burg eine Bildungsstätte mit Lehrsälen, Weinkeller und Grillanlage. Die Ebernburg bietet für die kleinen Gäste einen Kinderspielplatz.

Der RotenfelsDer Rotenfels: Trotz der Hähe von 327 Metern ü. NN gilt der Rotenfels als einer der höchsten Steilwände nördlich der Alpen. Das Felsmassiv besteht aus rötlichem Porphyr und ist eine beliebte Felswand für Bergsteiger und Kletterer. Zwischen den Ortschaften von Bad Münster am Stein - Ebernburg und Norheim erstreckt sich am Naheufer das Bergmassiv des Rotenfels auf einer Länge von 1,5km und ist gleichzeitig ein Naturschutzgebiet. Mit dem Kraftfahrzeug oder Motorrad kann man eine Plattform des Rotenfels über die Ortschaft Traisen erreichen. Das Bergmassiv ist durch seine vielen Wanderwege ideal für Wanderer. Verschiedene seltene Pflanzen und Tiere sind nur in dieser Region anzutreffen.

Der Damm und die Nahe bei NiederhausenNiederhausen an der Nahe: Urkundlich wurde diese Ortschaft im Jahre 1238 erwähnt. Durch außergewöhnliche Funde war der Ort wahrscheinlich schon zur Römerzeit, zirka 200 nach Christus, besiedelt. Niederhausen war damals in den Händen von der Grafschaft Veldenz (1129), Herzogtum Pfalz-Zweibrücken (1444), Kurpfalz (1768), Frankreich (1795) und Preußen (1815). Die Nahe wird durch eine Wasserkraftanlage bei Niederhausen an einem auslaufenden Südhang aufgestaut. Niederhausen ist eine idyllische Ortschaft die von dem Weinbau geprägt ist. Auf dem Damm, direkt an der aufgestauten Nahe, kann man mit wunderschönen Blick auf die Landschaft die Ruhe genießen und einen erholsamen Spaziergang vollbringen. In Niederhausen gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten wie die Wehrkirche aus dem 12. Jahrhundert, ein kleines Weinbaumuseum und das Quecksilberbergwerk "Schmittenstollen" im Niederhäuser Wald.

WasserkraftanlageGradierwerkWanderweg zur Burgruine Rheingrafenstein von der Sternwarte
Bildbezeichnung von links nach rechts: Wanderweg von der Sternwarte zur Burgruine Rheingrafenstein. Gradierwerk in Bad Kreuznach. Oft auch als Saline bezeichnet. Wasserkraftanlage bei Niederhausen an der Nahe.


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Naheblick - Bad Muenster at the River Nahe (German City). Look from the devil-rock. Burgruine Rheingrafenstein - Altes Gemaeuer Bad Muenster am Stein Bad Muenster vom Teufelsblick Kurpark mit Salinen Ebernburg mit Weinreben
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Rotenfels - Steilwand Kurhaus von Oben bei Bad Muenster am Stein CTT Gebaeude Sendeturm Tretboot auf der Nahe Ein Tretboot und die Stromschnellen
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Der Teufelsfelsen bei Bad Muenster am Stein Wasserrad Teufelsfelsen mit Burgruine Sonnenstrahlen Kurhaus Frontansicht Kurhaus Detailansicht
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Kurhaus in der Kurstadt - Detailansicht Kurhaus mit schoenem Ambiente Kurhaus bei Bad Muenster am Stein u. der Teufelfelsen Ortschaft Bad Muenster am Stein Burgruine - Teufelsblick Ebernburg - Bad Muenster a. Stein
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Rotenfels fuer Bergsteiger Ebernburg mit Ortschaft Burg in Rheinhessen Bergmassiv Rotenfels Zwischen den Bergen Kurhaus in Bad Muenster am Stein
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Herbstliches Kurhaus Bad Muenster am Stein Kuranlage mit fallenden Herbstblaettern Springbrunnen im Herbst in der Kuranlage Ein Brunnen im Kurpark Bad Muenster am Stein